Tourimpressionen/ Aktuelles
 

 
14. Spieltag: SC Freiburg - TuS Koblenz
23. November 2008

 
Winterliches Wetter, saukalter Wind, aber blauer Himmel empfangen uns im Breisgau an der Dreisam.
 
 
Blick vom Oberrang zur 1999 für 7000 Zuschauer errichteten Gegengeraden (incl. Familienblock).
 
 
Die Haupttribüne mit 5000 Sitzplätzen wurde 1994 fertiggestellt und rechts davon in der Ecke 2002 das Medienzentrum, das an die Nordtribüne anschließt.
 
 
Zur Orientierung: Mir stehen räächts unten...
 
 
Diese Elf sollen es richten! Wo kommt das gelb her?
 
 
Mannschaftsaufstellung und
sehr wenige Zuschauer!
 
 
In der ersten Spielminute geht es direkt mit einem Lomic-Freistoß los, der allerdings von den Breisgauern geklärt wird.
 
 
Zäune und Netze schränken die Sicht auf das Südtor leider etwas ein.
 
 
Fahnen aufhängen ist hier auch nicht - die werden vor die Gegengerade gelegt!
 
 
Es ist kalt in Deutschland!
 
 
Der Ball (in der Luft) kommt von der Eckfahne und Abwehrchef Andreas Richter steht sowas von frei...
 
 
daß er nur noch einnicken muß und seit langem gelingt der TuS ein Auswärtstor! 0:1 für Koblenz!
 
 
Die eine Hälfte des Koblenzer Unterrang.
 
 
Und die andere Hälfte beim Jubeln.
 
 
Über die Führung der Schängel freuen...
sich auch der Krufter und Bobby.
 
 
Immer dabei - IK Null-Drei!
 
 
Das Spielfeld mal in der Totalen - so sieht man vom Gästeblock!
 
 
Die enttäuschte Mannschaft wandert in die Gästeecke.
 
 
Der Gästeblock vor dem Spiel. Quelle: Wurzi
 

Mehr Fotos zum Spiel gibtís in der
Bildergalerie

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Bobby und Günt

Spielergebnis:

Freiburg - Koblenz= 1:1 (0:0)

Tore:
0:1 Andreas Richter, 53. Minute
1:1 Tommy Bechmann, 89. Minute

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte für den Freiburger Torschützen, weil er, bereits gelb-verwarnt, seinen Torjubel auf dem Zaun stehend ausübte.

Austragungsort: badenova Stadion, Freiburg
Zuschauer: 11.700
Schiedsrichter:Christian Schößling(Leipzig)


Schängel-Schützen:

Name Postion Tore heute 
M. Taylor Angriff 4 -
E. Krontiris Angriff 3 -
M. Mavric Abwehr  3 -
N. Kuqi Angriff 2 -
F. Begeorgi Angriff 1 -
A. Djokaj Angriff 1 -
A. RichterAbwehr 1 1
R. ZiehlMittelfeld 1 -
    


Aufstellung:

 

 1 D. Yelldell   
13M. Lomic[Keine Beschreibung eingegeben] 
18A. Richter[Keine Beschreibung eingegeben][Keine†Beschreibung†eingegeben]53.
24M. Mavric
22D. Cha
14
10
T. Pektürk
E. Krontiris
[Keine Beschreibung eingegeben]69.
 5B. Bajic
 6M. Hartmann[Keine Beschreibung eingegeben]
28
25
L. Bender
A. Ouedraogo
[Keine Beschreibung eingegeben]74.
20
 3
G. Fernandez
F. Wiblishauser

[Keine Beschreibung eingegeben]
[Keine Beschreibung eingegeben]
79.
35M. Taylor


Die TuS-Entwicklung der letzten 5 Spieltage:

Tabelle am 14. Spieltag
14 Rostock24:2314
15Osnabrück20:2814
16Wehen14:2513
17Koblenz16:2411
18Frankfurt12:229


Tourbericht:

Alle Wetterfrösche warnten vor dem kommenden Wintereinbruch, Eisglätte mit Schnee und Regen, der am Sonntag Abend vom Westen her über Deutschland ziehen sollte, wir - Bobby, Kerstin, Valler und Krufter - machten uns trotzdem im 9-Sitzer auf den Weg in die Stadt mit dem wärmsten Klima in der Bundesrepublik nach Freiburg im Breisgau.

Auf dem Hinweg stärkten wir uns mit dem Nudelsalat und den in Osborne getränkten Frikadellen. Scheinbar zeigten die Fleischbällchen erste Wirkungen bei unserem Fahrer, denn irgendwann nach dem Schild »Freiburg Süd« sahen wir keine Freiburg-Schilder mehr und mußten, nachdem wir 23 km zu weit gen Basel gefahren waren, umkehren.

Bobby fuhr uns dann aber sicher vors Stadion, es gab zwar keinen Gästeparkplatz, aber in der schönen umliegenden Siedlung genügend Seitenstraßen. Da wir noch etwas zu früh am Gästeeingang waren, hatte Valler ausreichend Zeit, seine 50 Freikarten zu verteilen, die es im Austausch mit den Freiburgern gab. Dankeschön!

Leider gab es am Bier- und Essensstand keine warmen und auch keine alkoholischen Getränke. Ich mußte mir also meinen kalten Bauch mit einer leckeren Grillwurst aufwärmen und zwang mir ein eiskaltes »Clausthaler alkoholfrei« rein, obwohl im ganzen Stadion Werbung für die tollen Biere von »Rothaus« gemacht werden; besonders sei hier »Tannenzäpfle« zu empfehlen!

Ich unterhielt mich noch mit dem Kantinenchef, er meinte sie dürften keinen Alkohol ausschenken. Wäre aber nicht schlecht gewesen, wenn es wenigstens einen heißen Kaffee für die Gästefans gegeben hätte! Den gab es nur für die Einheimischen, allerdings wurden einige Koblenzer auch in den dortigen Block zum Kaffee holen eingelassen.

Das badenova Stadion liegt im engen Tal der Dreisam, die, von Kirchzarten durchs Höllental kommend, hinterm Stadion herfließt, nach der es früher auch benannt war. Fußball wird hier seit 1954 gespielt, in den 1970er Jahren wurden auf die Wälle die ersten Tribünen gebaut und seit 1980 passen 15.000 Zuschauer hinein. In den folgenden Jahren wurde das Stadion sukzessiv erneuert, vergrößert, überdacht, beleuchtet und seit 1995 auch mit der damals größten Photovoltaikanlage elektrifiziert. Heute fasst das badenova Stadion (benannt nach dem regionalen Energieerzeuger) 25.000 überdachte Zuschauerplätze und hat das kleinste Spielfeld im bezahlten deutschen Fußball.

Schätzungsweise 100 Schängel frierten bei eisigem Wind in der kleinen Gästeecke, die bei großem Zuschauerandrang sicher nicht ausreicht und verfolgten ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem TuS-Keeper David Yelldell wieder einige Male in höchster Not retten mußte und viel Beifall bekam.

Die Stimmung im Stadion war gut, man merkte sofort am Gekreische, wenn der SC wieder den Ball erobert hatte, denn Abspielfehler seitens der Koblenzer gab es einige. Die erste Halbzeit verlief torlos, in der zweiten ging es direkt zur Sache: Lars Bender konnte sich an der rechten Seite nicht richtig durchsetzen, holte aber einen Eckball raus. Der wurde lang am Tor vorbeigezogen und da stand Andreas Richter vollkommen frei und der beste Koblenzer Kopfballschütze erzielte sein erstes Saisontor. Die Szene war einstudiert, meinte er später im Fernsehinterview.

Endlich ein Auswärtstor nach vier Spieltagen ohne und mal wieder in Führung gegangen! Was für eine Befreiung. Und die grimmigen Gesichter der Herren in Grün hinter uns zwischen den jubelnden Koblenzern! Aber jetzt heißt es konzentrieren und hinten dicht machen, Freiburg rennt an. Das wird eine heiße halbe Stunde.

Eine Viertelstunde vor Schluß kommt Bobby vom Oberrang und ist sich unsicher, ob das Ergebnis hält. Einige Male müssen wir zittern und in der 88. Minute klärt Mavric auf der Linie. Doch der Ball ist schnell zurück im Strafraum und der eingewechselte Bechmann umspielt Lomic in der rechten Strafraumhälfte und bugsiert die Kugel mit einem Drehschuß an Yelldell vorbei ins lange Eck! Das darf doch nicht war sein! Wieder kein Auswärtssieg, das sechste Spiel ohne Dreier und die Polizisten grinsen.

Aber die TuS kommt noch zweimal nach vorne und in der Nachspielzeit kontert Taylor, trickst seinen Gegenspieler aus, nur ist der Ball zu kurz - der SC-Torwart Pouplin hält und das Spiel ist rum. Das wär noch was gewesen. So ärgern wir uns über die verschwendete Chance und beklatschen die Mannschaft, der man die Enttäuschung in den Gesichtern ablesen kann.

Wir beeilen uns mit der Rückfahrt, es ist Schnee gemeldet, das Radio berichtet schon vom Weltuntergang in der Eifel und wie viele LKWs und "Pannenbusse" im Hunsrück stehen (von denen wir keinen sehen) und richtig - ab Landau schneit es und Bobby fährt uns sicher und souverän auf der Überholspur bei geschlossener Schneedecke nach Hause. Warum waren die Schneeräumer nur auf der anderen Seite zu sehen?

Günt

Fotos: Bobby und Günt

weitere Fotos gibts unter www.fussballfreund.net


Für das badenova Stadion in Freiburg gab es folgende Beurteilung:

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